Die Erlebnisse vor und während einer Segelreise finden sich in vielen Segelblogs. Jessica Pitterle hat ihre Reiseerlebnisse mit der SY-Sundowner http://www.sy-sundowner.de um ein kleines Umweltprojekt erweitert und schreibt nicht nur über Plastikmüll in den Meeren, sondern unternimmt gleich konkret etwas dagegen. Auf der Reise sammeln die 34-jährige Skipperin und ihr Begleiter Stefan einfach den Plastikmüll, der ihnen begegnet ein.

„Während unserer gemeinsamen Segeltörns ist uns aufgefallen, wie viel Müll im Mittelmeer treibt – und leider wird das Problem zunehmend größer“, schreiben sie auf ihrer Webseite zur Motivation.

Folgen von Plastikmüll in den Meeren

Eine Befürchtung, die nicht nur für Mittelmeer, ferne Küsten und vermüllte Karibik-Inseln gilt. Erst kürzlich hat die Crew des Forschungsschiffs Aldebaran in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg herausgefunden: An Kunststoffpartikeln im Sediment der Elbe lagert sich deutlich mehr Schadstoff an, als an Sandteilchen im Flussgrund und je länger sich diese Kunststoffpartikel im Wasser befinden, desto mehr Giftstoffe binden sie auch an sich. Über dieses kontaminierte Sediment können die Gifte über Würmer, Muscheln und Fische zurück in die menschliche Nahrungskette gelangen.

Das Anliegen der Sundowner Crew, auf die Verschmutzung der Meere hinzuweisen und entlang ihrer Route durchs Mittelmeer nicht nur ein sauberes Kielwasser zu hinterlassen, sondern auch noch Müll links und rechts davon einzusammeln, ist also mehr als dringend.

Gestartet sind die Zwei in der Region Kroatien, Griechenland und berichten dann aus Italien. Später soll es entlang von Frankreich und Spanien weitergehen. Auf ihrer Webseite schreiben sie: „Erstes Ziel ist Gibraltar – und dann ’schau’n mer mal'“.

Was steht im SY-Sundowner Blog?

Jessica, 34, Skipperin der Sundowner und zuständig für alles, was mit unserem Segelblog, Updates, Software, Näharbeiten, Kochen und Schnickschnack zu tun hat. Sorgt dafür, dass die Route so geplant wird, dass überall Märkte besucht werden können.  Foto:sy-sundowner.de

Jessica, 34, Skipperin der Sundowner und zuständig für alles, was mit unserem Segelblog, Updates, Software, Näharbeiten, Kochen und Schnickschnack zu tun hat. Sorgt dafür, dass die Route so geplant wird, dass überall Märkte besucht werden können. Foto: sy-sundowner.de

Zu lesen geben wird es vor allem Erlebtes entlang der Route: „Eine längere Segelreise bringt so viele neue Eindrücke, da schweben die Ideen einfach so auf mich zu und ich muss nur zugreifen. Ich stelle aber auch fest: Idylle ist langweilig, Chaos spannender“. Einen festen Themenplan gibt daher für die Webseite derzeit nicht. „Ich schreibe einfach so drauf los. Meistens habe ich zuerst eine Überschrift und die Artikel entwickeln sich dann. Stefan ist mein schärfster Kritiker – der darf immer noch einmal zuhören, was ich so veröffentlichen will und wenn wir beide zufrieden sind, dann geht der Artikel online“, erklärt Jessica ihre Arbeitsweise.

Natürlich schaut sie aber auch immer wieder auf andere Blogs wie zum Beispiel: www.atanga.de oder www.summer-sailing.de.

Das Blog von Jessica und Stephan ist unter www.sy-sundowner.de zu finden.

(Titelfoto: sy-sundowner.de)