Die in Greifswald beheimatete HanseYachts AG möchte einen Beitrag zur Integration Schutzsuchender in Deutschland leisten. Dazu plant das Unternehmen im Rahmen des „fifty-fifty-Programms“ Interessierten Flüchtlingen einen Weg in den beruflichen Alltag zu ebnen und sie in die Produktion der Werft einzugliedern.

Interessierte Flüchtlinge konnten sich bereits bei einer Werftbesichtigung am 19. August ein erstes Bild von den Tätigkeitsfeldern bei der HanseYachts AG machen. „Ein Maschinenbauingenieur aus Aleppo hatte seine Bewerbung sogar gleich dabei“, freute sich Hanse-Pressesprecher Florian Nierich im Anschluss.

Im wöchentlichen Wechsel mit ihrer Berufstätigkeit vor Ort absolvieren Flüchtlinge, die an dem Programm teilnehmen, einen Integrationskurs beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), um auf ihr Berufsleben in Deutschland vorbereitet zu werden. Der Sprecher des Hanse-Vorstands, Sven Göbel, begrüßt das Vorhaben: „Es ist schön, die neuen Mitbürger zu erleben und ihnen eine Chance geben zu können, ihre handwerklichen Talente bei uns zu verwirklichen.“ Für die im Nordosten Mecklenburg-Vorpommerns angesiedelte Großwerft hat das Einbinden von Asylanten in das Unternehmen dabei auch konkrete Vorteile, wie Göbel weiter ausführt: „Wir als Unternehmen hatten in den letzten Jahren Schwierigkeiten genug, neue Mitarbeiter zu finden, um unseren Wachstumskurs fortsetzen zu können. Mit unserer Mitwirkung an diesem Programm entsteht eine Möglichkeit für alle Beteiligten zu profitieren und wir können als Unternehmen einen sinnvollen gesellschaftlichen Beitrag leisten.“

Foto: HanseYachts