Einstieg in den Segelsport – PLAY NOW auf der boot Düsseldorf

„Alle Theorie ist grau“. Dieser Ausspruch erinnert an zähen und langweilige Frontalunterricht ferner Schultage. Jeder hat einmal in unendlich scheinenden Unterrichtsstunden gesessen und bezweifelt, dass Vektorrechnung im späteren Leben jemals wichtig sein würde.

Wer sich als erwachsener Mensch bewusst entscheidet, etwas zu lernen, kann den Weg glücklicherweise meist selber bestimmen. Grau? Oder bunt und lebensnah?

Am 21.01.17 startet in Düsseldorf die, nach eigenen Aussagen, wichtigste Wassersportmesse der Welt und tatsächlich ist das gebotene Ausmaß an Produkten beinahe erschlagend. Das diesjährige Motto der boot lautet PLAY NOW. Der Name ist Programm. Die Messe wirbt schon lange mit dem Slogan “360° Wassersport entdecken“. Bunt wird es hier auf jeden Fall zugehen. Über verschiedene Themenwelten verschpricht das Lebensnähe.

360° Wassersport entdecken

Natürlich ist der Segelsport breit vertreten. Doch auch andere Facetten des Wassersports sind in den 15 Messehallen zu finden.

Segeln gleich zum Ausprobieren (Foto: Messe Düsseldorf)

Segeln gleich zum Ausprobieren (Foto: Messe Düsseldorf)

Das Programm umfasst Trendsports wie Stand Up Paddling, Kite-Surfen und das ganze Repertoire des klassischen Wassersports, wie Kajakfahren, Tauchen und Angeln. Auch der Wassertourismus ist dabei vertreten. Ob als maritimer Cluburlaub, Naturerlebnis, Chartertörn oder auf eigenem Kiel? Das Ausstellerprogramm geht Hand in Hand mit Vorträgen und Aktionen für große und kleine Besucher. Jeder sollte hier zu seinen Interessen fündig werden.

Denn die Messe setzt einen Ihrer diesjährigen Schwerpunkte darauf, gerade Einsteigern eine Übersicht über die Welt des Segelns zu geben. Dies soll gerade auch Familien und Kinder ansprechen.

PLAY NOW, die aktuelle Kampagne der boot Düsseldorf

PLAY NOW, die aktuelle Kampagne der boot Düsseldorf soll dazu anregen Neues auszuprobieren. Zum Beispiel: Segeln

Mit der boot Segelschule können sowohl Kinder und auch Erwachsene in Halle 14 beim Schnuppersegeln im 10x25m großen Wasserbecken erleben, wie sich Segeln anfühlt. Direkt daneben gibt es am Segelschul-Gemeinschaftsstand neben dem Becken alle weiteren Informationen über eine Segelausbildung – ob im Ruhrgebiet oder in der Karibik.

Wer also gleich vor Ort etwas lernen will, hat dazu die Gelegenheit. Neben regionalen Segelschulen informieren in Halle 14 auch Vereine, wie der Düsseldorfer Yacht-Club über ihre Vereinsarbeit. Natürlich ist als Dachverband deutscher Segelvereine auch der Deutsche Segler-Verband (DSV) nicht weit und bietet nicht nur Informationen zu Segelvereinen und der Ausbildung. Eine Kernaufgabe des DSV ist auch die Förderung des Segelsports, über den die meisten Jugendlichen ihren Weg zum Segeln finden.

Stehen Segelschein oder Clubmitgliedschaft noch gar nicht zur Debatte? Kein Problem!

In den Hallen 13 und 14 gibt es auch die Möglichkeit, Segeln als Urlaub kennenzulernen: Vom klassischen Charteranbieter, über Mitsegeltörns bis hin zu der Möglichkeit, sich über Tagestörns zu Informieren, die etwa bei großen Segelevents angeboten werden. Das ist vielleicht die beste Möglichkeit, mit der Familie einen ersten Ausflug in die Welt des Segelns zu unternehmen und erst Einmal zu schauen, ob das nasse Hobby einem selbst und der Familie überhaupt liegt.

Eine Initiative, die diesen Weg anbieten möchte, wurde von Unternehmen aus dem Bereichen Bootsbau, Messen, Medien und Verbänden ins Leben gerufen. Die Kampagne START BOATING bietet vier regionale Events, die Einsteiger fürs Segeln begeistern sollen. Mitsegeltermine können am Stand in Halle 10 schon während der Messe gebucht werden. Darüber soll die Kampagnenwebseite im Laufe der Saison ausgebaut werden. Ein speziell auf Einsteiger ausgerichtetes Magazin will Fachwissen vermitteln und Kontaktadressen bieten.

An Informations- und Einstiegsmöglichkeiten mangelt es also nicht. Auf der boot Düsseldorf können Neugierige sich einen ersten Überblick verschaffen. Und auch, wenn die vielen Angebote zunächst verwirrend scheinen: grau und theoretisch sind sie auf keinen Fall.

Ach ja, und für alle, die gerade noch in der Schule sitzen und sich Fragen: Brauche ich das jemals wieder? – In der Segelausbildung tauchen die Vektoren irgendwann dann doch tatsächlich wieder auf – Beispielsweise, wenn es um die Vorausberechnung von Kursabweichungen durch Wind und Strömung geht.

Von | 2017-01-12T13:05:12+00:00 12. Januar 2017|Boot Düsseldorf|0 Kommentare

About the Author:

Svenja erkundet von Flensburg aus die Ostsee. Mal allein, aber oft auch mit Mann und Maus, – bzw. Kindern. Bei SegelnBlogs schreibt sie vor allem über das Familiensegeln.

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