Wenn Lina Rixgens im Oktober zu ihrem Einhand Abenteuer über den Atlantik aufbricht, hat sich die 22-jährige einen langen Traum erfüllt.

Die letzten fünf Jahre verbrachte sie damit, sich auf eine Teilnahme am Mini-Transat vorzubereiten.

Das ist eine nicht ganz alltägliche Regatta, zu der jedes Jahr rund einhundert Segelbegeisterte in gerade Mal 6,50 Meter langen Schiffen von Frankreich aus starten und bis in die Karibik segeln. – Allein und also auf vergleichsweise winzigen Nussschalen.

Lina ist derzeit eine von rund zehn Frauen im Feld und hofft, die erste erfolgreiche deutsche Teilnehmerin zu werden, denn es gab zwar bereits deutsche Seglerinnen, die an dem Rennen teilnahmen, aber bisher haben alle noch vor der Karibik aufgegeben.

Wir haben Lina am Rande der Düsseldorfer Boot getroffen, nachdem Sie dort von Ihrem ambitionierten Vorhaben berichtet hat.

In einer kurzen Episode des Segelradios erzählt sie davon, wie sich ihr Traum während eines Schuljahres an Bord des Projektes High Seas High School entwickelte und wie dann der Weg zum Regatta Profi aussah. Denn inzwischen dreht sich ihr Leben vor allem um das Mini Transat. – Wohnortwechsel an die französische Atlantikküste inklusive.

Das ganze Interview ist im Segelradio zu finden: segelradio.de/sr18

(Foto: Jan Rixgens)