Konrad und Loni Geiger nehmen mit ihrer Adventure an der ARC teil © WCC / Claire Pengelly

Konrad und Loni Geiger nehmen mit ihrer Adventure an der ARC teil © WCC / Claire Pengelly

Auf ein Neues! Nach Monaten (und zum Teil Jahren) voller Planung und Vorfreude sind gestern 254 Yachten unter 27 verschiedenen Nationalflaggen zur Atlantic Ralley for Cruiser (ARC) 2015 gestartet. Selbst böige Winde um 25-30 Knoten und eine Handvoll Squalls konnte die Freude beim Auslaufen von Las Palmas de Gran Canaria nicht trüben, wie der Veranstalter „World Cruising Club“ mitteilte.

There was an air of excitement throughout the marina as the ocean adventure truly begins for 1125 sailors and even a few rain squalls throughout the morning could not dampen the spirits of the eager crews.

ARC Boote vorm Start in Las Palmas

ARC Boote vorm Start in Las Palmas

Wie gewohnt ist die ARC aber auch in diesem Jahr in erster Linie eine Spaß-Ralley und keine Regatta. Mit 29 Schiffen in der „Racing Devision“ haben aber auch die Rekordjäger ihren festen Platz in der Veranstaltung. Seit letztem Jahr liegt die Messlatte in dieser Gruppe bei unter zehn Tagen. Ein Rekord, der die Frage aufwarf, ob dergleichen Hochleistungs-Segeln überhaupt zum Spirit der ARC passt.

Den Start in diesem Jahr führte Ross Applebey’s Oyster Lightwave 48 Scarlet Oyster, gefolgt vom unter britischer Flagge fahrenden Charterboot Quokka 8. Beide Schiffe sind nicht zum ersten Mal bei der ARC am Start und segeln mit einer gemischten Crew, geführt von einem professionellen Skipper. Drittes Schiff auf der Startlinie war One & Only, eine Jeanneau Sun Fast 3600 aus Polen.

Etwas weniger Ambitioniert geht traditionell es im Cruiser-Segment zu. Hier gilt vor allem: Gemeinsam über Ländergrenzen hinweg und freundschaftlich über den Teich zu segeln und das Erlebnis Atlantiküberquerung miteinander zu teilen, zusammen zu feiern und die ARC-Wochen zum schönsten Erlebnis des Jahres zu machen.

Erster Katamaran Richtung Karibik war das einzige Schiff unter der Flagge Mexikos. Foto: WCC / James Mitchell

Erster Katamaran Richtung Karibik war das einzige Schiff unter der Flagge Mexikos.

Die meisten Schiffe werden dazu in 18 bis 21 Tagen gut 2700 Seemeilen weiter im Westen beim Einlaufen in die Rodney Bay Marina auf Saint Lucia erwartet. Dort wird jede einzelne Crew mit Rum Punsch und kalten Drinks persönlich empfangen. Jedes Teilnehmerboot auf dem Weg ist mit einem Tracker ausgerüstet und kann hier live verfolgt werden.

Fotos: WCC / James Mitchell